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Japans Premierminister Yoshihide Suga hat zum Jahresanfang den Athleten und Sportfans der Welt große Hoffnung gemacht, dass die aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschobenen Olympischen Spiele in diesem Sommer in Tokio stattfinden werden. Nachdem Olympia 2020 abgesagt werden musste, wurden die Spiele um ein Jahr verschoben. Sie sollen nun vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 in Japans Hauptstadt über die Bühne gehen.

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Die Silvesterläufe in Madrid und Barcelona produzierten eine Reihe von hochklassigen Zeiten, nachdem zuvor bereits in Bozen der einzige top-besetzte Lauf im deutschsprachigen Raum stattgefunden hatte. Spanien schaffte es im Pandemiejahr 2020 immer wieder, hochklassige Elite-Rennen auf die Beine zu stellen, obwohl das Land besonders stark vom Coronavirus betroffen ist.

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Weltklassezeiten und einen Überraschungssieger gab es beim traditionellen Silvesterlauf „Boclassic“. Im Südtiroler Bozen setzte sich im 10-km-Rennen der Frauen die Vorjahressiegerin und Vize-Weltmeisterin über 5.000 m, Margaret Kipkemboi, durch. Die Kenianerin lief trotz sehr kalter Temperaturen um den Gefrierpunkt in hochklassigen 30:43 Minuten mit nur einer Sekunde Vorsprung ins Ziel und erzielte damit die fünftschnellste Zeit des Jahres über diese Distanz. Im Männerrennen über 5 km überraschte Oscar Chelimo die Favoriten. Der 19-jährige Newcomer aus Uganda gewann in 13:17 Minuten und schob sich damit sogar auf Platz zwei in der…

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Zwei hochklassige Silvesterrennen, die in Bozen und Madrid als reine Eliteläufe ohne Zuschauer stattfinden - das ist der traurige Rest einer Vielzahl von hochkarätigen Läufen, die normalerweise  am letzten Tag des Jahres gestartet werden. Die Corona-Pandemie hat auch die Silvesterläufe weitestgehend ausgeschaltet. Immerhin gibt es mit den Veranstaltern in Südtirol und in der spanischen Hauptstadt Organisatoren, die trotz aller Widrigkeiten Rennen auf die Beine stellen.

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Yuki Kawauchi macht es möglich: Der japanische Ausnahmeläufer stellte am Sonntag beim Hofu-Marathon in Japan einen besonderen Rekord auf. Der 33-Jährige erreichte zum 100. Mal das Ziel eines Rennens über die 42,195 km in einer Zeit von unter 2:20 Stunden. Hinter seinem Landsmann Tatsuya Maruyama, der in 2:09:36 gewann, belegte Yuki Kawauchi mit 2:10:26 Platz zwei.

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Mit Ausnahme des Silvesterlaufes in Bozen fallen am 31. Dezember alle spitzensportlich relevanten Rennen im deutschsprachigen Raum aufgrund der Coronavirus-Pandemie aus. Traditionell wurden am letzten Tag des Jahres in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Südtirol über 100 Silvesterläufe gestartet. Rund ein halbes Dutzend davon waren zuletzt spitzensportlich gut besetzt.

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Bjorn Koreman und Eva Wutti gewannen am Sonntag die offenen österreichischen Marathon-Meisterschaften in Wien. Während der Holländer mit einer persönlichen Bestzeit von 2:11:07 Stunden ins Ziel lief und die superschnelle Laufstrecke im Prater-Park nutzte, um die internationale Olympianorm von 2:11:30 zu unterbieten, stellte Eva Wutti mit 2:30:43 den österreichischen Rekord ein. Als Zweiter im Rennen der Männer lief Johannes Motschmann (SCC Events Pro-Team Berlin) mit 2:14:38 ein gutes Marathon-Debüt.

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Amanal Petros ist seit dem vergangenen Sonntag der neue deutsche Rekordhalter im Marathonlauf. Der 25-Jährige, der mit 16 Jahren aus Eritrea nach Deutschland geflüchtet war und für den TV Wattenscheid startet, unterbot in Valencia mit einer Zeit von 2:07:18 Stunden die fünf Jahre alte Bestmarke von Arne Gabius um 75 Sekunden. Das gelang ihm trotz einer äußerst belastenden Situation, denn er hat seit über einem Monat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie herstellen können, die in der äthiopischen Tigray-Region zu Hause ist, wo zurzeit Kriegszustände herrschen. Amanal Petros gab das folgende Interview.

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Die deutsche Marathon-Qualifikation für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in Japan bleibt so spannend wie wohl noch nie: Vier der sieben in Valencia am Sonntag gestarteten Athleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) haben die sehr guten Bedingungen genutzt, um die Olympia-Normen zu unterbieten. Während Amanal Petros mit seinem famosen deutschen Rekordlauf von 2:07:18 Stunden für das Highlight sorgte, blieben die anderen drei erstmals unter der Richtzeit für die Spiele. Drei deutsche Männer haben nun die Norm (2:11:30) während bei den Frauen inzwischen schon fünf Athletinnen die Zeit unterboten haben (2:29:30). Das Rennen um…

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Der Valencia-Marathon produzierte am Nikolaus-Tag und unter Corona-Schutzmaßnahmen das bezogen auf die Breite der Spitze beste Straßenrennen aller Zeiten. In einem spannenden Duell triumphierte der Kenianer Evans Chebet mit einer Jahresweltbestzeit von 2:03:00 Stunden mit nur vier Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Lawrence Cherono. Dritter wurde der Äthiopier Birhanu Legese, der die bisherige Saisonbestzeit mit 2:04:15 gehalten hatte, mit 2:03:16. Zum ersten Mal blieben vier Läufer in einem Marathonrennen unter 2:04 Stunden. Rang vier belegte Amos Kipruto (Kenia) mit 2:03:30.

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