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Lauf News Archiv

Eliud Kipchoge hat in Wien als erster Läufer die Zwei-Stunden-Barriere im Marathon durchbrochen und damit ein Kapitel Sportgeschichte geschrieben: Der Kenianer rannte auf der superflachen Pendelstrecke im Wiener Prater nach genau 1:59:40,2 Stunden ins Ziel. Damit lieferte Kipchoge bei der „Ineos 1:59 Challenge“ einen eindrucksvollen Beweis für sein eigenes Motto: No Human is Limited. Der 34-jährige Marathon-Olympiasieger war damit fast genau zwei Minuten schneller als bei seinem Weltrekord, den er vor einem Jahr in Berlin mit 2:01:39 aufgestellt hatte. Es war vorher klar, dass das Wiener Rennen nicht als offizieller Weltrekord anerkannt…

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Der US-Sportartikel-Riese Nike hat die Notbremse gezogen: Das Unternehmen gab bekannt, dass das umstrittene Nike Oregon Project (NOP) mit sofortiger Wirkung beendet wird. Der Cheftrainer und Mit-Begründer des NOP, Alberto Salazar, war zuvor von der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur (USADA) für vier Jahre gesperrt worden. Die Entscheidung, das NOP zu schließen, wurde fünf Tage nach dem Ende der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha bekannt gegeben. Die Webseite des NOP ist offline.

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Marathon-Weltrekordlerin Paula Radcliffe: „Wenn es einer kann, dann ist es Eliud“

 

Am Sonnabend um 8.15 Uhr wird Eliud Kipchoge in Wien starten, um als erster Mensch die klassische Distanz von 42,195 km unter zwei Stunden zu laufen. Die genaue Startzeit wird im Laufe des heutigen Tages bekannt gegeben, sie wird sich zwischen 5 und 9 Uhr bewegen. In Österreich wird der ORF live übertragen, in Deutschland plant das ZDF, Highlights zu zeigen. Zudem wird ein weltweiter Livestream angeboten. Informationen dazu gibt es unter: www.ineos159challenge.com

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Ein Läufer steht beim Köln-Marathon im Mittelpunkt: Hendrik Pfeiffer jagt am Sonntag bei dem Rennen die internationale Olympia-Norm, die der Leichtathletik-Weltverband IAAF auf 2:11:30 Stunden festgesetzt hat. Athleten, die diese Zeit unterbieten, sollten gute Chancen haben, bei den Spielen in Tokio 2020 an den Start zu gehen. Der 26-jährige Athlet des TV Wattenscheid hat eine Bestzeit von 2:13:11 Stunden, die er 2016 in Düsseldorf gelaufen ist. Das Rennen in Köln wird erst das dritte über die klassischen 42,195 km in der Karriere von Hendrik Pfeiffer. Zuletzt lief er vor zwei Jahren den Marathon in Köln, den er damals in 2:13:42 gewann. Am…

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Eliud Kipchoge ist bereit für den Angriff auf die Zwei-Stunden-Barriere. „Ich fühle mich gut und freue mich auf das Rennen. Ich will der Welt in Wien zeigen: No human is limited“, sagte der kenianische Ausnahmeläufer, der am Sonnabend in Wien auf einer Pendelstrecke im Praterpark die 42,195-km-Distanz laufen wird. Die genaue Startzeit der „Ineos 1:59 Challenge“ wird am Freitag Nachmittag bekannt gegeben. Sie ist abhängig von aktuellsten Wetter-Informationen. Die früheste Startzeit ist 5 Uhr, spätestens wird Eliud Kipchoge den Lauf um 9 Uhr auf der Reichsbrücke beginnen.

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Die Titelverteidigerin und Streckenrekordlerin Meskerem Assefa kehrt zum Mainova Frankfurt Marathon zurück. Zudem wird ein weiterer äthiopischer Weltklasseläufer am 27. Oktober an den Start gehen: Tsegaye Mekonnen ist der Junioren-Weltrekordler im Marathon. Während diese beiden Athleten nunmehr die Startlisten des Rennens anführen, gaben die Veranstalter zwei weitere Verpflichtungen bekannt. Die kenianische 5.000-m-Olympia-Dritte von 2008, Sylvia Kibet, wird ebenso an den Start gehen wie die Deutsche Meisterin des vergangenen Jahres, Fabienne Königstein (MTG Mannheim). Sie will sich nach einer verletzungsbedingten Pause am Main ebenso…

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Mit Mo Farah und Brigid Kosgei gehen am kommenden Sonntag beide Titelverteidiger beim Chicago-Marathon an den Start. Beide haben sich jeweils langfristig auf die Titelverteidigung vorbereitet. Trotzdem sind die Positionen innerhalb der starken Elitefelder unterschiedlich für die zwei Topstars. Der Brite Farah gehört zu einer Reihe von Favoriten im sehr offenen Männerrennen, die Kenianerin Kosgei dürfte dagegen kaum zu schlagen sein.

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Joshua Cheptegei heißt der neue Weltmeister über 10.000 m. Damit kommt der Nachfolger des Briten Mo Farah, der diesen Titel zuvor dreimal in Folge gewonnen hatte, weder aus Kenia noch aus Äthiopien sondern aus Uganda. Mit Joshua Cheptegei triumphierte bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha allerdings ein Top-Favorit. Der 23-Jährige hatte in diesem Frühjahr die Goldmedaille bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften gewonnen und im vergangenen bei den Commonwealth Games über 10.000 m triumphiert.

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Lelisa Desisa ist der neue Weltmeister im Marathonlauf. Der Äthiopier gewann bei den globalen Leichtathletik-Titelkämpfen in Doha das Nachtrennen über 42,195 km in 2:10:40 Stunden knapp vor seinem Landsmann Mosinet Geremew, der nach 2:10:44 im Ziel war. Die Bronzemedaille sicherte sich der Kenianer Amos Kipruto in 2:10:51. Zum zweiten Mal in Folge lief der Brite Callum Hawkins auf den undankbaren vierten Platz. Mit 2:10:57 Stunden fehlten ihm nur einige Sekunden zu einer Medaille. Deutsche Läufer waren bei dem Hitzerennen, das bei Temperaturen um 30 Grad Celsius herum stattfand, nicht am Start.

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Konstanze Klosterhalfen hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha über 5.000 m die Bronzemedaille gewonnen. Die 22-Jährige bot einmal mehr in dieser Saison den starken Ostafrikanerinnen Paroli und feierte den größten Erfolg ihrer Karriere. Kenias Titelverteidigerin Hellen Obiri gewann die Goldmedaille mit einem Meisterschafts-Rekord von 14:26,72 Minuten vor ihrer Landsfrau Margaret Kipkemboi (14:27,49). Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen) lag mit 14:28,43 klar vor der viertplatzierten Äthiopierin Tsehay Gemechu, die nach 14:29,60 im Ziel war.

 

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