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Geoffrey Ronoh gewinnt Halbmarathon am Wörthersee, Valentin Pfeil siegt in Berlin, Bedan Karoki läuft Topzeit in Buenos Aires

Der Kenianer Geoffrey Ronoh hat den international einmal mehr gut besetzten österreichischen Halbmarathon am Wörthersee gewonnen. Praktisch zeitgleich lief in Berlin der Österreicher Valentin Pfeil als Sieger eines Halbmarathons in Ziel. Mit einer Weltklassezeit von 59:05 Minuten gewann der Kenianer Bedan Karoki das Rennen in Buenos Aires über die 21,0975-km-Distanz.

Geoffrey Ronoh gewann das Rennen am Wörthersee.

Auf der Punkt-zu-Punkt-Strecke am Wörthersee machten die Kenianer die Podestplätze unter sich aus. Geoffrey Ronoh, der 2014 bei dem Rennen den nach wie vor aktuellen Veranstaltungsrekord von 59:45 Minuten aufgestellt hatte, gewann ein spannendes Finish: Ronoh siegte in 62:28 Minuten mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Emmanuel Kemboi (62:29). Dritter wurde Ezra Kering, der nach 62:31 im Ziel war. Als Vierter folgte der Italiener Daniele Meucci, der 2014 den EM-Titel im Marathon gewonnen hatte, mit 62:49. Bester Österreicher war Peter Herzog, der als Siebenter 63:50 lief. Einen Platz hinter ihm erreichte der Marathon-Olympiasieger von 2012, Stephen Kiprotich (Uganda), nach 65:05 das Ziel.

Auch die Siegerin kam am Wörthersee aus Kenia: Joyline Chemutai stellte 1:12:01 Stunden eine persönliche Bestzeit auf. Sie hatte über eine Minute Vorsprung auf die Spanierin Marta Galimany (1:13:09). Rang drei belegte Likina Amebaw (Äthiopien) in 1:15:27. Hinter der Kenianerin Ruth Mbatha (1:15:32) erreichte Thea Heim (LG Telis Finanz Regensburg) Platz fünf mit 1:15:48.

In Berlin feierte Valentin Pfeil währenddessen seinen zweiten Sieg in diesem Monat: Nachdem er vor einigen Wochen einen 10-km-Lauf gewonnen hatte, war er nun beim Halbmarathon, einem Vorbereitungsrennen auf den BMW Berlin-Marathon am 29. September, nicht zu schlagen. Bei warmen Wetterbedingungen lief der Österreicher, der in Berlin von Trainer Dieter Hogen betreut wird, 64:07 Minuten. Damit erzielte er neben einem Streckenrekord auch eine persönliche Bestzeit. Der 31-Jährige musste große Teile auf einem teilweise welligen Rundkurs alleine laufen und in der zweiten Runde etliche Läufer überrunden, so dass die Zeit höher einzuschätzen ist.

„Unter guten Bedingungen hätte Valentin deutlich schneller laufen können - das wiederum ist gut zu wissen im Hinblick auf den Marathon“, erklärte Trainer Dieter Hogen. Valentin Pfeil will in rund fünf Wochen in Berlin die Marathon-Olympianorm von 2:11:30 Stunden anpeilen. Am Sonntag siegte er mit deutlichem Vorsprung vor Simon Stützel (LG Region Karlsruhe/65:09) und seinem Landsmann Christian Steinhammer (65:28). Vierter wurde Jens Nerkamp (Laufteam Kassel/66:10). Philipp Baar (SCC-Events Pro-Team) fühlte sich nicht frisch genug und gab das Rennen nach 15 km auf. Im Rennen der Frauen gab es kein spitzensportliches Feld. Hier gewann Anne Barber (LC Ron Hill Berlin) in 1:22:28 Stunden.

Zu einer absoluten Weltklassezeit stürmte der Kenianer Bedan Karoki in Buenos Aires: Der 29-Jährige lief mit 59:05 Minuten die drittschnellste Zeit des Jahres in der Welt. Damit brach er nicht nur den Streckenrekord sondern erzielte auch die schnellste je in Südamerika gelaufene Halbmarathonzeit. Während der zweitplatzierte Äthiopier Seifu Tura Abdiwak mit 59:16 ebenfalls eine Topzeit erreichte, blieben auch Paul Lonyangata (Kenia/59:48) und Stephen Mokoka (Südafrika/59:50) noch unter einer Stunde.

Auch bei den Frauen fiel der Streckenrekord: Die Äthiopierin Ababel Birhane gewann das Rennen in 67:43 Minuten und erzielte damit ebenfalls die schnellste je in Südamerika gelaufene Zeit. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kenianerinnen Esther Kakuri (69:25) und Rodah Tanui (69:30).

Text: race-news-service.com