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„Parkrun“-Massen-Laufserie soll in England wieder starten

Die in Großbritannien entstandene und auch international veranstaltete Massen-Laufserie „Parkrun“ soll zumindest in England Ende des nächsten Monats wieder starten. Dies gaben die Organisatoren von „Parkrun“ jetzt bekannt. Allerdings gilt die Ankündigung für den Neustart zunächst hauptsächlich für England. Die Entscheidung sei unabhängig von den derzeit wieder ansteigenden Coronavirus-Fallzahlen, heißt es. Wann die Parklaufserie in anderen Ländern wieder aufgenommen wird, ist noch nicht entschieden. Auch in Deutschland gibt es ein paar Dutzend Rennen, die in der Regel jeden Sonnabend morgens stattfinden und über 5 km führen. Jedoch steht noch nicht fest, wann in Deutschland wieder gelaufen werden kann.

In England soll die "Parkrun"-Serie im Oktober wieder gestartet werden. "Parkrun" ist der wohl größte Laufveranstalter der Welt. Foto: www.photorun.net

In Großbritannien alleine sind über 2,35 Millionen Teilnehmer für die „Parkrun“-Serie registriert. Sie sind bisher schon 35 Millionen Mal an den Start gegangen. Bei den einzelnen Rennen laufen zwischen 50 und 2500 Athleten, die meisten Läufe verzeichnen dreistellige Teilnehmerzahlen. Damit ist „Parkrun“ der wohl größte Laufveranstalter der Welt. Weltweit verzeichnete „Parkrun“ wöchentlich bis zu 350.000 Teilnehmer.

Man habe über Monate hinweg mit der britischen Regierung sowie den zuständigen staatlichen Gesundheitsstellen gesprochen, heißt es in einer Erklärung von „Parkrun“. „Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, bei dem wir alle übereinstimmen, dass die beträchtlichen Vorteile für die Gesundheit, die die Wiederkehr von ,Parkrun’ mit sich bringt, wesentlich schwerwiegender sind als das sehr niedrige Risiko einer Coronavirus-Übertragung“, heißt es in der Erklärung. 

Die Lauf-Veranstalter hatten an der Universität Canterbury eine Einschätzung in Auftrag gegeben bezüglich der Corona-Ansteckungsgefahr bei Freiluft-Veranstaltungen. Diese bestätigte die gängige Meinung, dass die Gefahr im Freien geringer ist. „Aufgrund unserer Untersuchungen kommen wir zu dem Schluss, dass es mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen möglich ist, im Freien verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten unterschiedlicher Größe und Formate so zu veranstalten, dass es dabei nicht zu einer signifikanten Risikoerhöhung einer Covid-Ansteckung kommt“, erklärte Professor Mike Weed, der sich an der Universität Canterbury mit dem Thema beschäftigte.

Nach entsprechenden Befragungen geht man bei „Parkrun“ davon aus, dass 80 Prozent der registrierten Teilnehmer innerhalb weniger Wochen zu den Rennen zurückkehren werden.

Text: race-news-service.com