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Kenianer gewinnen Istanbul-Marathon mit 3.000 Läufern

Diana Kipyokei sorgte für das hochkarätigste Resultat beim Istanbul-Marathon, der am Sonntag mit insgesamt 3.000 Läufern gestartet wurde. Die Kenianerin gewann das Rennen in hochklassigen 2:22:06 Stunden. Es war der erste international bedeutende Marathon, der seit Beginn der Corona-Pandemie sowohl mit einem Elite- als auch einem größeren breitensportlichen Feld unter Einhaltung von Hygiene-Regeln stattfand.

Diana Kipyokei gewinnt den Istanbul-Marathon. Foto: SporIstanbul

Noch bis in die Startphase hinein trugen auch die Eliteläufer in Istanbul Masken. Foto: SporIstanbul

Diana Kipyogei hatte die Halbmarathonmarke in einer vierköpfigen Spitzengruppe nach 71:42 Minuten passiert. Die Äthiopierin Hiwot Gebrekidan hielt noch bis Kilometer 39 Schritt, doch in der Schlussphase zog die Kenianerin dann deutlich davon. Diana Kipyogei gewann das Rennen in 2:22:06 und verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit um genau eine Sekunde. Bei ihrem zuvor einzigen Marathon war die 26-Jährige 2019 in Ljubljana 2:22:07 gelaufen. Hiwot Gebrekidan war als Zweite nach 2:24:30 im Ziel, Dritte wurde ihre Landsfrau Tigist Memuye mit großem Abstand in 2:37:52.

Bei den Männern lag die Spitze enger zusammen, jedoch war die Siegzeit vergleichsweise nicht so hochkarätig wie bei den Frauen. Bernard Sang gewann das Rennen in 2:11:49 vor seinem kenianischen Landsmann Felix Kimutai, der nach 2:12:00 ins Ziel lief. Platz drei belegte der Äthiopier Hailu Zewdu mit 2:12:23. Der 5.000-m-Olympiadritte von 2008, Edwin Soi (Kenia), lief bei seinem Debüt 2:14:52 und belegte Rang sechs.

Die türkischen Veranstalter setzten ein umfangreiches Hygiene-Konzept um, wie der internationale Leichtathletik-Verband World Athletics auf seiner Internetseite berichtet. Das Elitefeld startete dabei vor den Breitensportlern, die dann jeweils in einer Reihe zu viert mit einem Abstand von fünf Sekunden ins Rennen gingen.

Text: race-news-service.com