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Mo Farah gewinnt in London, Wind stoppt Den Haag-Halbmarathon

Doppel-Olympiasieger Mo Farah hat ohne Mühe zum zweiten Mal in Folge den Halbmarathon in London gewonnen. Der 35-jährige Brite, der bei den Spielen in Rio 2016 sowohl über 5.000 als auch über 10.000 m seine Titel verteidigt hatte und sich inzwischen auf den Marathon konzentriert, gewann das Rennen bei starkem Wind in 61:15 Minuten. Für Mo Farah war es ein guter Test für den London-Marathon am 28. April.

Mo Farah führt den Halbmarathon in London an. Neben ihm läuft Wilson Kipsang. Foto: The Vitality Big Half

Stürmisches Wetter sorgte währenddessen dafür, dass andere Rennen im westlichen Europa gar nicht erst stattfinden konnten beziehungsweise abgebrochen werden mussten. Die Veranstalter des Den Haag-Halbmarathons sagten aufgrund von Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h ihr Rennen ab. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, betraf dies rund 41.000 Läufer. Abgebrochen werden musste in Deutschland der Lauf am Bayer-Kreuz. Dadurch fand der Haupt-Wettbewerb über 10 km nicht statt.

In London entwickelte sich aufgrund des Windes kein schnelles Rennen. Mo Farah verließ sich auf seine Spurtstärke und war am Ende nicht zu schlagen. Während er in 61:15 gewann, folgten im Sekunden-Abstand Bashir Abdi (Belgien/61:16) und der London-Marathon-Sieger des Jahres 2017, Daniel Wanjiru (Kenia/61:17). Die beiden Briten Dewi Griffiths (63:17) und Chris Thompson (63:41) belegten die nächsten Plätze vor dem früheren Marathon-Weltrekordler Wilson Kipsang (Kenia), der mit 64:07 als Sechster ins Ziel lief.

„Die Bedingungen ware heute nicht gut, daher bin ich froh über meinen Sieg. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn ich mich bei einem schnelleren Tempo hätte testen können. Aber die Vorbereitungen auf den London-Marathon gehen gut“, sagte Mo Farah, der in wenigen Tagen wieder ins Trainingslager nach Äthiopien zurückkehren wird. 

Das Elitefeld der Frauen war nur national besetzt. Hier siegte Charlotte Purdue (Großbritannien) in 70:38 Minuten vor ihren Landsfrauen Stephanie Twell (71:33) und Charlotte Arter (71:44).

Text: race-news-service.com