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Streckenrekordler Marius Kipseram kehrt nach Rotterdam zurück

Die Serie von hochkarätigen Straßenläufen im Herbst reißt nicht ab. Am Sonntag stehen der traditionelle Marathon in Rotterdam und der Valencia-Halbmarathon auf dem Programm.

Als Titelverteidiger und Streckenrekordler geht Marius Kipserem in Rotterdam an den Start. Foto: www.photorun.net

Zum 40. Mal findet der Rotterdam-Marathon statt. Das Rennen - eigentlich ein Frühjahrs-Klassiker  - gehört zu jenen Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Pandemie in den Oktober verschoben wurden. Am Start sein wird der Titelverteidiger und Streckenrekordler: Marius Kipseram gewann den Rotterdam-Marathon 2019 mit seiner aktuellen Bestzeit von 2:04:11 Stunden. Der Kenianer ist damit der schnellste Läufer auf der Startliste.

Zwei weitere Athleten gehen mit Bestzeiten von unter 2:05 Stunden ins Rennen: Der Äthiopier Solomon Deksisa lief bereits 2:04:40 und Bashir Abdi hat einen persönlichen Rekord von 2:04:49. Obwohl der aus Somalia stammende Belgier erst vor rund zweieinhalb Monaten den olympischen Marathon gelaufen ist und dort die Bronzemedaille gewann, setzt er sich schon wieder hohe Ziele: Bashir Abdi will am Sonntag den Europarekord angreifen. Der aus Kenia stammende Türke Kaan Özbilen hält diese Bestzeit mit 2:04:16. Die nächstschnellsten auf der Rotterdamer Startliste sind die Kenianer Emmanuel Saina (2:05:02) und Gideon Kipketer (2:05:51).

Das Frauenfeld ist in Rotterdam im Vergleich zu den Männern nicht so stark besetzt. Dies war schon in der Vergangenheit immer wieder der Fall bei diesem Rennen. Die schnellsten Läuferinnen auf der Startliste sind die Kenianerin Bornes Kitur (Bestzeit: 2:21:26) und Stella Barsosio (2:23:36).

Letesenbet Gidey läuft Halbmarathon-Debüt in Valencia

Ihr mit Spannung erwartetes Halbmarathon-Debüt wird Letesenbet Gidey am Sonntag in Valencia laufen. Die äthiopische Weltrekordlerin über 5.000 m (14:06,62) und 10.000 m (29:01,03) sollte schon im Dezember 2020 in Valencia ihr Debüt über die 21,0975 km laufen. Doch aufgrund der Unruhen in ihrer Heimatregion Tigray konnte sie damals nicht ausreisen. Letesenbet Gidey trifft in Valencia auf hochkarätige Konkurrenz. Es sind vor allen drei Landsfrauen, die mit Weltklasse-Bestzeiten an den Start gehen: Genzebe Dibaba (65:18), Senbere Teferi (65:32) und Yalemzerf Yehualaw, die im August im nordirischen Larne überraschend den Weltrekord auf 63:44 Minuten verbessert hatte. Es ist durchaus möglich, dass diese Bestzeit am Sonntag in Gefahr gerät.

Als dieses Rennen in Valencia zuletzt im Dezember 2020 stattfand, stellte der Kenianer Kibiwott Kandie den nach wie vor aktuellen Weltrekord von 57:32 Minuten auf. Sein Landsmann Rhonex Kipruto war damals mit 57:49 Dritter und wird am Sonntag erneut in Valencia laufen. Er ist mit dieser Bestzeit der schnellste Läufer auf der Startliste. Zu seinen Konkurrenten wird unter anderen der frühere 5.000-m-Weltmeister Muktar Edris (Äthiopien) zählen, der mit einem persönlichen Rekord von 59:04 ins Rennen geht.

Text: race-news-service.com