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Mekdes Woldu mit schneller Zeit in Zeuthen, Filimon Abraham überrascht

Die Französin Mekdes Woldu und der Kenianer Vincent Kibet haben bei der fünften Auflage des „10k Invitational“ die schnellsten Zeiten erzielt. Bei dem 10-km-Rennen in Zeuthen südlich von Berlin lief die aus Eritrea stammende Mekdes Woldu, die zusammen mit Sarah Lahti im B-Lauf der Männer startete, flotte 31:25 Minuten. Damit verbesserte sie ihre Bestzeit um 22 Sekunden, verfehlte aber den französischen Rekord um zehn Sekunden. In der Jahresweltbestenliste belegt Mekdes Woldu jetzt Platz neun. Die Schwedin Sarah Lahti, mit 31:18 Minuten die schnellste Läuferin auf der Startliste, gab das Rennen auf.

Mekdes Woldu lief in Zeuthen über 10 km auf Platz neun in der Jahresweltbestenliste. Foto: Norbert Wilhelmi

Im später gestarteten Frauenrennen setzte sich die Holländerin Maureen Koster mit 32:20 Minuten vor Bojana Bjeljac (Kroatien/32:30) durch. Auf Platz drei lief Kristina Hendel (LG Braunschweig), die zwar die deutsche Staatsbürgerschaft hat, international aber zurzeit noch für Kroatien starten muss, mit einer persönlichen Bestzeit von 32:35. Um eine Sekunde steigerte sich Rabea Schöneborn (SCC Berlin) als Vierte mit 32:54. Laura Lindemann (SC Potsdam/33:33) und Blanka Dörfel (SCC Berlin/33:36) folgten auf den Plätzen fünf und sechs.

Im Rennen der Männer setzte sich der favorisierte Vincent Kibet in 28:13 Minuten durch. Der erst 22-jährige Kenianer siegte vor seinem Landsmann Evans Kiprono (28:20) und dem Briten Jack Rowe, der nach 28:24 im Ziel war.

Auf Rang vier folgte überraschend Filimon Abraham (LG Telis Finanz Regensburg) als bester deutscher Läufer mit einer deutlichen Steigerung auf 28:47. Er war mit einer Bestzeit von 29:41 Minuten ins Rennen gegangen. Eine Sekunde hinter ihm wurde Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg) Fünfter. Zeitgleich auf den Rängen sechs und sieben folgten Mica Cheserek (Kenia) und Amanal Petros (TV Wattenscheid/beide 28:51), der mit einer leichten Erkältung aus dem Trainingslager in Kenia nach Berlin gereist war. Dadurch lief er nicht so schnell wie ursprünglich geplant. Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) begann das Rennen stark, konnte aber das Tempo nicht halten und belegte am Ende Rang elf in 29:09.

Es war in erster Linie der Wind, der schnellere Zeiten verhinderte. Allerdings konnte das Rennen am Sonntag auch nicht auf der bewährten Strecke im Südosten Berlins stattfinden, da das zuständige Berliner Bezirksamt Treptow-Köpenick dem Rennen die Genehmigung verweigert hatte. Somit mussten die Veranstalter kurzfristig eine Ersatzstrecke finden. Dies gelang dann nur wenige hundert Meter weiter in Zeuthen.

„Leider war der böige Wind doch sehr störend, aber am Ende waren alle happy, dass wir ihnen diese Wettkampf-Möglichkeit anbieten konnten“, sagte Athleten-Manager Christoph Kopp. Da die lokalen Behörden in Zeuthen im Gegensatz zu den Berlinern auch kurzfristig sehr kooperativ waren, scheint eine Fortsetzung dieses Rennens nicht ausgeschlossen.

Text: race-news-service.com