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Senbere Teferi gewinnt Frauenlauf-Jubiläum in New York

Der älteste Frauenlauf feierte ein großes Jubiläum: In New York wurde am Sonnabend die 50. Auflage des „Mini 10k“ mit rund 7.000 Läuferinnen gestartet. Im Central Park hatten die New York Road Runners, die auch das jährliche Marathon-Spektakel in der Metropole veranstalten, 1972 die Premiere dieses Rennens initiiert. 78 Läuferinnen gingen damals an den Start. Dem New Yorker Vorbild folgten dann viele andere internationale Veranstalter.

Senbere Teferi gewann in New York auch das große Frauenlauf-Jubiläum. Foto: www.photorun.net

Die New York Road Runners verpflichteten für das Jubiläum ein hochklassiges Elitefeld, das angeführt wurde von Peres Jepchirchir. Kenias Marathon-Olympiasiegerin, die im April auch den Boston-Marathon gewonnen hatte, hatte jedoch Pech wie „Race Results Weekly“ berichtet. In der Spitzengruppe laufend, stürzte sie auf dem achten Kilometer und konnte danach nicht mehr in den Kampf um den Sieg eingreifen. Am Ende belegte die Olympiasiegerin Rang fünf in 31:19 Minuten.

Mit Senbere Teferi setzte sich schließlich die Läuferin durch, die bereits im März in New York den Halbmarathon gewonnen hatte. Die Äthiopierin, die bei den Olympischen Spielen 2021 Platz sechs im 5.000-m-Finale belegt hatte, löste sich rund 800 Meter vor dem Ziel von der Kenianerin Sharon Lokedi und siegte in 30:43 Minuten. Dies ist die zweitschnellste Zeit in der Geschichte des Rennens. Der Veranstaltungsrekord (die Strecke wurde geändert) der Marokkanerin Asmae Leghzaoui steht seit 2002 bei 30:29.

Sharon Lokedi belegte mit 30:52 Rang zwei vor der neuen US-Marathon-Rekordlerin Keira D’Amato, die nach 31:03 im Ziel war. Vierte wurde Aliphine Tuliamuk (USA) mit 31:08.

In der Siegerinnen-Liste des New Yorker Frauenlaufes finden sich einige der besten Langstreckenläuferinnen aller Zeiten. Zu den früheren Gewinnerinnen zählen die zwischenzeitlich verstorbene Norwegerin Grete Waitz, deren Landsfrau Ingrid Kristiansen, die Kenianerinnen Tegla Loroupe und Mary Keitany sowie die Britin Paula Radcliffe.

Text: race-news-service.com