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Hochklassige Marathon-Streckenrekorde in Rotterdam, Mailand und Daegu

Marius Kipserem hat den Streckenrekord des Rotterdam-Marathons auf die Weltklassezeit von 2:04:11 Stunden verbessert. Der Kenianer, der bereits vor zwei Jahren in Rotterdam triumphiert hatte, erzielte bei sehr guten Wetterbedingungen die drittschnellste Zeit des Jahres. Bessere Zeiten gab es bisher lediglich in Dubai, wo im Januar die Äthiopier Getaneh Molla und Herpasa Negasa 2:03:34 und 2:03:40 liefen. Den bisherigen Streckenrekord in Rotterdam hielt der Kenianer Duncan Kibet, der 2009 in 2:04:27 gewonnen hatte.

Marius Kipserem ist der neue Streckenrekordler des Rotterdam-Marathons. Foto: www.photorun.net

Kipserem hatte im Dezember Pech weil seine hochklassige Siegzeit beim Abu Dhabi-Marathon, wo er 2:04:04 gelaufen war, nicht anerkannt werden konnte. Die Strecke des Rennens erwies sich als um gute 100 Meter zu kurz.

Hinter dem Kenianer verfehlte der zweitplatzierte Türke Kaan Kigen Özbilen, der aus Kenia stammt, den Europarekord des Briten Mo Farah (2:05:11) lediglich um 16 Sekunden. Özbilen stellte mit 2:05:27 einen Landesrekord auf. Auch der drittplatzierte Emanuel Saina blieb noch unter 2:06 Stunden. Der Kenianer war nach 2:05:42 im Ziel. Eine deutliche Steigerung gelang zwei weiteren Europäern: Vierter wurde Abdi Nageeye (Niederlande) mit der holländischen Rekordzeit von 2:06:17. Als Siebenter erreichte der Europameister Koen Naert (Belgien) starke 2:07:39.

Eine gute Siegzeit gab es auch bei den Frauen: Ashete Bekere (Äthiopien) gewann in 2:22:55. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Stella Barsosio (Kenia/2:23:34) und Aliphine Tuliamuk (USA/2:26:48).

In Mailand fielen gleich beide Streckenrekorde - und die zwei Siegzeiten sind die schnellsten, die jemals auf italienischem Boden gelaufen wurden. Bei den Männern überraschte der Kenianer Titus Ekiru mit hochklassigen 2:04:46. Damit verbesserte er sich gleich um knapp drei Minuten. Mit deutlichem Abstand wurde Evans Chebet (Kenia) in 2:07:22 Zweiter, Rang drei belegte sein Landsmann Edwin Kipngetich (2:08:24).

Bei den Frauen hatte Vivian Kiplagat (Kenia) mit starken 2:22:25 Stunden gleich gut zehn Minuten Vorsprung auf ihre Landsfrau Joan Jepchirchir (2:32:32). Dritte wurde die Äthiopierin Abebe Ayelu Hordofa in 2:37:50.

Auch im südkoreanischen Daegu gab es kenianische Siege: Felix Kipchirchir stellte in 2:05:33 Stunden einen Streckenrekord auf. Zweiter wurde Shifera Tamru Aredo (Äthiopien) in 2:06:21. Schnellste Frau war die Kenianerin Pamela Rotich mit 2:28:10.

Text: race-news-service.com