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Mo Farah gewinnt 10 km in London und plant Marathon-Start in Chicago statt WM

Mo Farah hat sich am Montag mit einem Sieg in London zurückgemeldet. Der 36-jährige Langstrecken-Doppel-Olympiasieger von 2012 und 2016 gewann bereits zum siebenten Mal das 10-km-Rennen in der britischen Metropole. Farah, der beim London-Marathon im April mit einem fünften Rang in 2:05:39 Stunden seine eigenen Erwartungen nicht erfüllt hatte, war in seiner Heimatstadt dieses Mal nicht zu schlagen und lief nach 28:15 Minuten ins Ziel. Da die britischen Meisterschaften über 10 km in das Rennen integriert waren, verteidigte der 36-Jährige auch diesen Titel. Zweiter wurde Andy Butchart mit 28:28, Rang drei belegte Nick Goolab (beide Großbritannien) in 28:47.

Mo Farah siegte am Montag bereits zum siebenten Mal beim 10-km-Lauf in London. Foto: Vitality London 10,000

„Den London-Marathon habe ich hinter mir gelassen. Ich war etwas enttäuscht, dass ich nicht schneller gelaufen war. Aber ich habe mich danach gut erholt und war zuversichtlich für das heutige Rennen. Es ist fantastisch, hier zum siebenten Mal gewonnen zu haben“, sagte Mo Farah, der bereits zuvor erklärt hatte, dass er nun doch nicht zu den Bahn-Langstrecken zurückkehren und damit auch nicht bei den Weltmeisterschaften Ende September in Doha laufen wird.

Statt dessen wird Mo Farah am 13. Oktober als Titelverteidiger beim Chicago-Marathon an den Start gehen. Dort hatte er 2018 auch den aktuellen Europarekord von 2:05:11 Stunden aufgestellt. „Den Chicago-Marathon im vergangenen Jahr gewonnen zu haben, war etwas ganz besonderes für mich. Deswegen freue ich mich darauf, nach Chicago zurückzukehren. Die Strecke ist schnell und ich erwarte ein starkes Feld“, sagte Mo Farah. In Chicago wird der Londoner unter anderen auf seinen früheren Trainingspartner Galen Rupp treffen. Der US-Amerikaner, der in Chicago 2017 gewonnen hatte, hat eine Bestzeit von 2:06:07. Er war im vergangenen Jahr in Chicago Fünfter.

Das 10-km-Rennen der Frauen gewann in London Stephanie Twell, die damit ebenfalls ihren britischen Titel über diese Distanz verteidigte. Mit 31:55 Minuten erzielte die 29-Jährige bei ihrem souveränen Sieg eine persönliche Bestzeit. Hinter der Britin folgten ihre Landsfrauen Jess Piasecki in 32:33 und Verity Ockenden, die nach 32:39 im Ziel war.

Text: race-news-service.com