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Olympiasieger Stephen Kiprotich gewinnt Jubiläums-Halbmarathon in Hamburg

Stephen Kiprotich hat die 25. Auflage des Hamburger Halbmarathons gewonnen. Für das Jubiläumsrennen hatten die Veranstalter den Marathon-Olympiasieger von London 2012 verpflichtet. Der Star-Läufer aus Uganda, der 2013 auch den WM-Titel im Marathon gewonnen hatte, enttäuschte nicht und siegte souverän in 64:11 Minuten. Dabei zeigte der 30-Jährige wie auch bei seinen großen Meisterschafts-Siegen, dass er in der Hitze schwer zu schlagen ist. Bei Temperaturen um 30 Grad Celsius waren jedoch schnellere Zeiten nicht möglich. Der Streckenrekord von 60:52 war somit außer Reichweite.

Stephen Kiprotich gewann den Halbmarathon in Hamburg. Foto: www.photorun.net

Mit deutlichen Abständen folgten die Läufer, die hinter Stephen Kiprotich die nächsten Plätze belegten: Der Kenianer Geoffrey Ronoh wurde mit 64:43 Zweiter, Rang drei belegte der Äthiopier Haimanot Muluneh in 65:02. Auf die folgenden Plätze liefen Yimer Getahun (66:05), Tesema Moogas (beide Israel/66:40) und Philip Langat (Kenia/66:49). Bester deutscher Läufer war Erik Hille (LG Telis Finanz Regensburg) auf Platz sieben mit 68:15.

Auf dem Weg zu ihrem Marathon-Debüt im Herbst zeigte Melat Kejeta (Laufteam Kassel) einmal mehr eine vielversprechende Leistung. Sie gewann das Hamburger Hitzerennen souverän in 71:29 Minuten. Die aus Äthiopien stammende und seit März für Deutschland startberechtigte Melat Kejeta ließ die Hamburger Streckenrekordlerin Gladys Jeptepkeny fast zwei Minuten hinter sich. Die Kenianerin, die im vergangenen Jahr mit der Kursbestzeit von 70:13 gewonnen hatte, wurde dieses Mal Zweite in 73:22. Rang drei ging an ihre Landsfrau Tabita Wambui (75:33). Vierte wurde Yelena Dolinin (Israel/76:29), als Fünfte kam Marisa Cabrero (Spanien/76:33) ins Ziel.

Text: race-news-service.com