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Für eine Überraschung hat Homiyu Tesfaye schon im Vorfeld des Mainova Frankfurt-Marathons gesorgt: Nämlich durch die kurzfristige Ankündigung seines Marathondebüts. Ob ihm auch eine sportliche Überraschung gelingt? Es wäre nicht das erste Mal bei einem Straßenrennen. Der für Eintracht Frankfurt startende 1.500-m-Spezialist freut sich auf sein Heimspiel: „Es gibt nichts Besseres, als zu Hause in Frankfurt meinen ersten Marathon zu probieren. Ich liebe Frankfurt, Frankfurt ist meine Stadt. Es werden viele Freunde und Bekannte an der Strecke stehen, was mich zusätzlich motiviert. Ich bin sehr gespannt, was ich in der Lage bin zu laufen.“

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Zeiten von unter 2:20 Stunden bedeuten im Frauen-Marathon absolute Weltklasse. Nachdem sich viele Jahre lang die besten Läuferinnen der Welt vergeblich an der 2:20-Stunden-Barriere versucht hatten, fiel die Marke erstmals in Berlin 2001. Damals lief die Japanerin Naoko Takahashi 2:19:46 Stunden. Viele Jahre lang blieben Zeiten von unter 2:20 jedoch die Ausnahme im Marathon. Erst in der letzten Zeit drängten die besten Läuferinnen der Welt mit Macht in diese Bereiche vor. So fiel vor knapp zwei Wochen schließlich auch der Weltrekord, den die Britin Paula Radcliffe 2003 in London mit 2:15:25 aufgestellt hatte. Die Kenianerin Brigid Kosgei lief…

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Für beide ist es das wichtigste Rennen des Jahres, dabei haben sie ganz verschiedene Ziele und wollen mit unterschiedlicher Taktik zum Erfolg kommen: Katharina Steinruck und Mark Kiptoo kehren zum Mainova Frankfurt-Marathon zurück. Am Sonntag jagt die Lokalmatorin, die für Eintracht Frankfurt startet, dabei die internationale Olympia-Norm von 2:29:30 Stunden während es für den Kenianer darum geht, seinen eigenen Masters-Weltrekord zu verbessern und vielleicht sogar in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Vor einem Jahr war Mark Kiptoo in Frankfurt als Sechster 2:07:50 Stunden gelaufen und hatte damit die globale Bestzeit in der Altersklasse ab…

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Lonah Salpeter komplettiert das Elitefeld des Mainova Frankfurt Marathon, der am kommenden Sonntag stattfindet. Die für Israel startende und aus Kenia stammende Weltklasseläuferin hat eine Bestzeit von 2:19:46 Stunden und ist damit die schnellste Athletin, die je auf der Startliste des Rennens stand. Lonah Salpeter trifft unter anderen auf die äthiopische Streckenrekordlerin und Titelverteidigerin Meskerem Assefa, die vor einem Jahr mit 2:20:36 Stunden triumphierte. Bei den Männern gibt es am Sonntag ein höchst seltenes, vielleicht sogar einmaliges Aufeinandertreffen über die 42,195-km-Distanz: Junioren- gegen Masters-Weltrekordler - Tsegaye…

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Degitu Azimeraw sorgte für das Highlight beim Amsterdam-Marathon: Die Äthiopierin, die ihr Debüt über die 42,195 km lief, gewann das Rennen überraschend und stellte mit 2:19:26 einen Streckenrekord auf. Damit erzielte sie die erste Zeit von unter 2:20 Stunden bei dem Traditionslauf. Den bisherigen Streckenrekord hatte ihre Landsfrau Meseret Hailu gehalten, die 2012 mit 2:21:09 gewonnen hatte. Bei sehr guten Wetterbedingungen dominierten die Läuferinnen aus Äthiopien das Rennen und belegten auch die nächsten Plätze. Dabei blieb Girma Tigist mit 2:19:52 ebenfalls noch unter der 2:20-Marke. Dritte wurde Gebru Azmera in 2:20:48. Auf Platz vier…

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Mit einer Streckenrekordzeit von 66:00 Minuten hat die Äthiopierin Tsehay Gemechu den hochklassig besetzten Halbmarathon in Neu-Delhi gewonnen. Damit erzielte die erst 21-Jährige die neuntschnellste Zeit weltweit über die genau 21,0975 km lange Strecke in diesem Jahr. Auch bei den Männern bestimmten die Läufer aus Äthiopien an der Spitze das Geschehen. Hier siegte Andamlak Belihu mit 59:10.

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Äthiopien stellt die Top-Favoriten beim Amsterdam-Marathon, der am kommenden Sonntag gestartet wird. Bei dem Traditionsrennen mit Start und Ziel im Olympiastadion sind Ayele Abshero und Solomon Deksisa die beiden Läufer mit den schnellsten persönlichen Bestzeiten. Abshero erreichte bisher 2:04:23 Stunden und Deksisa 2:04:40. Einen Hattrick strebt ihre äthiopische Landsfrau Tadelech Bekele an. Sie triumphierte in Amsterdam bereits 2017 und 2018. Bekele, die nicht verwandt ist mit Superstar Kenenisa Bekele, ist mit einer Bestzeit von 2:21:40 die schnellste Läuferin im Feld.

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Es war ein historisches Wochenende für den Marathon und für den gesamten Laufsport: Zunächst rennt Eliud Kipchoge in Wien die 42,195 km unter zwei Stunden, tags drauf bricht seine kenianische Landsfrau Brigid Kosgei in Chicago den gut 16 Jahre alten Weltrekord der Britin Paula Radcliffe und durchbricht eine weitere Barriere. Mit 2:14:04 Stunden lief sie als erste Frau eine Zeit von unter 2:15 Stunden. Doch die ganz große Barriere, sicherlich eine der bedeutendsten der Sportgeschichte, fiel in Wien.

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Brigid Kosgei ist die neue Marathon-Weltrekordlerin. Die 25-jährige Kenianerin gewann den Chicago-Marathon in sensationellen 2:14:04 Stunden. Die Britin Paula Radcliffe hatte über 16 Jahre lang den Weltrekord über die 42,195 km gehalten. Sie war 2003 in London 2:15:25 Stunden gelaufen. Seitdem war nie eine Läuferin in die Nähe dieser Zeit gekommen. Es gab vor dem Chicago-Marathon kein anderes Ergebnis einer Frau von unter 2:17 Stunden.

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Hendrik Pfeiffer hat zum zweiten Mal nach 2017 den Köln-Marathon gewonnen, dabei aber die avisierte Olympia-Norm am Ende deutlich verpasst. Der 26-jährige Läufer, der für TV Wattenscheid startet, lief nach 2:15:19 Stunden ins Ziel. Bis kurz vor Kilometer 30 hatte er noch auf Kurs für die geforderte Zeit von 2:11:30 gelegen. Ebenfalls konkurrenzlos lief Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin) zum Sieg. Die 24-Jährige lief dabei ein beachtliches Debüt von 2:31:18 Stunden. Bei den Frauen steht die internationale Olympia-Norm bei 2:29:30.

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