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Tamirat Tola hat sich mit einer Weltklassezeit und einem Streckenrekord beim Amsterdam-Marathon zurückgemeldet. Der 30-jährige Marathon-Olympia-Dritte von 2016 und -WM-Zweite von 2017 triumphierte in Holland bei guten Wetterbedingungen mit einer Steigerung auf 2:03:39 Stunden. Dies ist weltweit die zweitschnellste in diesem Jahr gelaufene Zeit. Tamirat Tola unterbot damit den bisherigen Kursrekord seines Landsmannes Lawrence Cherono, der vor drei Jahren 2:04:06 gelaufen war, deutlich. Zweiter wurde in Amsterdam Bernard Koch (Kenia) in 2:04:09, Rang drei belegte Leul Gebresilase (Äthiopien) mit 2:04:12.

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In Amsterdam und Paris werden am Sonntag die nächsten Marathon-Klassiker gestartet. Während das Rennen in der französischen Hauptstadt normalerweise im Frühjahr stattfindet und aufgrund der Corona-Pandemie in den Herbst verschoben wurde, ist der Lauf in Amsterdam ein traditioneller Oktober-Marathon. Auf der flachen Strecke mit Start und Ziel im Olympiastadion von Amsterdam soll am Sonntag im Männerrennen der Kursrekord angegriffen werden. Diese Bestmarke hatte der Kenianer Lawrence Cherono 2018 mit 2:04:06 Stunden aufgestellt.

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Die zweimalige WM-Dritte über 10.000 m, frühere Crosslauf-Weltmeisterin und Olympia-Vierte von Tokio über 5.000 m, Agnes Tirop, ist in der kenianischen Läufer-Hochburg Iten in ihrem Haus getötet worden. Erst vor gut vier Wochen hatte die 25-Jährige bei einem 10-km-Rennen in Herzogenaurach einen Weltrekord über 10 km für reine Frauenrennen (ohne männliche Tempomacher) aufgestellt. Nun wurde sie tot aufgefunden, wie der kenianische Leichtathletik-Verband und die Medien des Landes berichten.

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Einen kenianischen Doppel-Triumph gab es beim 125. Boston-Marathon. Während Benson Kipruto den Klassiker in 2:09:51 Stunden gewann, lief seine Landsfrau Diana Chemtai Kipyokei nach 2:24:45 ins Ziel. Auf der hügeligen Punkt-zu-Punkt-Strecke, die nicht rekordkonform ist, blieben bei relativ warmem Wetter mit Temperaturen von knapp 20 Grad Celsius Topzeiten aus. Dafür gab es interessante Rennen um den Sieg und die damit verbundenen, hohen Prämien von jeweils 150.000 US-Dollar. Im Bostoner Vorort Hopkinton gingen am traditionellen Montags-Termin genau 15.736 Läufer an den Start. Von ihnen erreichten 15.385 das Ziel im Zentrum von Boston. Aufgrund…

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Die Marathon-Weltmeisterin Ruth Chepngetich hat sich mit einem Sieg beim Chicago-Marathon zurückgemeldet. Die Kenianerin, die beim olympischen Marathon in Sapporo im Sommer ausgestiegen war und in London vor einem Jahr mit Rang drei hatte vorlieb nehmen müssen, triumphierte in 2:22:31 Stunden deutlich vor der US-Amerikanerin Emma Bates, die nach 2:24:20 im Ziel war. Dritte wurde Sarah Hall (USA) in 2:27:19. Bei den Männern verhinderte Seifu Tura einen US-Sieg in Chicago. Der Äthiopier gewann in 2:06:12 Stunden mit 23 Sekunden Vorsprung vor Galen Rupp (USA), der als Zweiter nach 2:06:35 im Ziel war. Dritter wurde Eric Kiptanui (Kenia) mit…

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Alexander Hirschhäuser und Corinna Harrer sind die Sieger des Generali München-Marathons. Beide gewannen damit auch die deutschen Meistertitel über die 42,195-km-Distanz. Alexander Hirschhäuser (ASC Breidenbach) lief nach 2:18:38 Stunden mit einer persönlichen Bestzeit ins Ziel im Münchner Olympiastadion. Bei guten, anfangs jedoch sehr kühlen Wetterbedingungen siegte Corinna Harrer (LG Telis Finanz Regensburg) in 2:43:11.

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Mit hochklassigen Elite-Feldern feiert der Boston-Marathon am Montag ein großes Jubiläum: Die 125. Auflage des Rennens, das vom Vorort Hopkinton über einen welligen und nicht leicht zu laufenden Kurs nach Boston führt, findet trotz der Corona-Pandemie statt. Allerdings mussten die Veranstalter die Teilnehmerzahl auf 20.000 Läufer beschränken. Sie müssen in Boston einen negativen Corona-Test vorweisen, um die Startnummer zu erhalten.

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Die Weltmeisterin Ruth Chepngetich ist die herausragende Athletin im Elitefeld des Chicago-Marathons. Die Kenianerin, die den Marathon-Titel vor gut zwei Jahren in der Gluthitze von Doha gewann, ist mit ihrer Bestzeit von 2:17:08 Stunden die viertschnellste Läuferin aller Zeiten über die klassische Distanz. Es spricht somit einiges dafür, dass zum zweiten Mal in Folge beim Chicago-Marathon eine Frau im Mittelpunkt stehen wird. 2019 hatte Brigid Kosgei das Rennen mit einer sensationellen Weltrekordzeit von 2:14:04 Stunden gewonnen. Die Kenianerin war am vergangenen Sonntag den London-Marathon gelaufen und hatte sich dort mit Rang vier…

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Mit dem Generali München-Marathon startet am Sonntag ein drittes großes deutsches Straßenrennen binnen zwei Monaten während der Corona-Pandemie. Für die 35. Auflage des Traditionslaufes, in den kurzfristig auch die Deutschen Marathon-Meisterschaften integriert wurden, liegen den Veranstaltern bisher insgesamt rund 11.000 Anmeldungen vor. Dies schließt die parallel veranstalteten Rennen über die 10-km- und die Halbmarathon-Distanz ein. In Berlin fanden in den letzten Wochen zwei große Läufe mit fünfstelligen Teilnehmerzahlen statt: der Halbmarathon und der Marathon. Ebenso wie die Berliner Veranstalter bekamen auch die Organisatoren des…

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Joyciline Jepkosgei gehört seit einigen Jahren zu den besten Straßenläuferinnen der Welt und hatte nur aufgrund der außerordentlich starken Konkurrenz in Kenia die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Marathon knapp verpasst. Die 27-Jährige lief am Sonntag zum größten Sieg ihrer Karriere: In London gewann sie das Rennen über die 42,195 km in der Jahresweltbestzeit von 2:17:43 Stunden und wurde damit zur siebtschnellsten Marathonläuferin aller Zeiten.

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