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Konstanze Klosterhalfen ist über 3.000 m in neue Dimensionen vorgedrungen. Die 22-jährige Läuferin, die für Bayer Leverkusen startet und sich in den USA dem Oregon-Projekt ihres Sponsors Nike angeschlossen hat, pulverisierte beim Diamond League-Leichtathletik-Meeting in Stanford (Palo Alto/Kalifornien) ihren eigenen deutschen Rekord. Mit einer Weltklassezeit von 8:20,07 Minuten wurde sie am Sonntagabend sensationell zur sechsschnellsten Läuferin aller Zeiten. Schneller waren vor rund 25 Jahren lediglich vier Chinesinnen sowie am Sonntag in Stanford die aus Äthiopien stammende Holländerin Sifan Hassan, die das Rennen mit einer Europarekordzeit…

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Stephen Kiprotich hat die 25. Auflage des Hamburger Halbmarathons gewonnen. Für das Jubiläumsrennen hatten die Veranstalter den Marathon-Olympiasieger von London 2012 verpflichtet. Der Star-Läufer aus Uganda, der 2013 auch den WM-Titel im Marathon gewonnen hatte, enttäuschte nicht und siegte souverän in 64:11 Minuten. Dabei zeigte der 30-Jährige wie auch bei seinen großen Meisterschafts-Siegen, dass er in der Hitze schwer zu schlagen ist. Bei Temperaturen um 30 Grad Celsius waren jedoch schnellere Zeiten nicht möglich. Der Streckenrekord von 60:52 war somit außer Reichweite.

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Wien statt London: Bei der Jagd von Eliud Kipchoge auf die Zwei-Stunden-Traumbarriere im Marathon gab es einen sensationellen Ortswechsel. Im Wiener Prater und nicht im Londoner Battersea Park wird der Kenianer am 12. Oktober versuchen, die derzeit größte Barriere in der Leichtathletik zu durchbrechen. Gelingt es dem 34-Jährigen, die 42,195 km unter 2:00:00 Stunden zu laufen, wäre dies eine absolut spektakuläre Leistung, allerdings trotzdem kein Weltrekord. Denn das Rennen wird, wie schon der erste Versuch von Eliud Kipchoge, unter Bedingungen stattfinden, die keine offizielle Anerkennung als Weltrekord erlauben. Als Veranstalter in Wien…

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Zwei der besten Marathonläuferinnen der Welt treffen am 29. September beim BMW Berlin-Marathon aufeinander: Titelverteidigerin und Streckenrekordlerin Gladys Cherono trifft beim spektakulärsten deutschen Rennen über die 42,195 km auf ihre kenianische Landsfrau Vivian Cherono, die bereits die Marathon-Klassiker in London und Frankfurt gewonnen hat. Beide verbesserten sich im vergangenen Jahr auf absolute Weltklassezeiten von unter 2:19 Stunden. Außerdem gaben die Veranstalter die Verpflichtung von Mare Dibaba bekannt. Die Äthiopierin lief bereits zweimal knapp unter 2:20 Stunden und gewann bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 die…

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Sonja Oberem ist seit knapp einem Jahr die Race-Direktorin des Metro Düsseldorf-Marathons und damit die Nachfolgerin von Jan Winschermann, der das Rennen einst selbst initiierte. 2017 hatte die belgische Golazo-Gruppe den Marathon sowie den Kö-Lauf übernommen. Sonja Oberem war zunächst Triathletin und wechselte dann zum Marathon. 1996 war sie Olympia-Achte in Atlanta, 2002 gewann sie bei den Europameisterschaften in München Bronze. Dazwischen belegte sie die Plätze sieben (1997) und fünf (2001) bei den Weltmeisterschaften. Sonja Oberem stellte bei ihrem Sieg beim Hamburg-Marathon 2001 mit 2:26:13 Stunden ihre Bestzeit auf. Die 46-Jährige, die…

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Straßenläufe in New York, Oelde und Valencia produzierten am Pfingst-Wochenende zum Teil hochklassige internationale Zeiten.

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Mo Farah hat sich am Montag mit einem Sieg in London zurückgemeldet. Der 36-jährige Langstrecken-Doppel-Olympiasieger von 2012 und 2016 gewann bereits zum siebenten Mal das 10-km-Rennen in der britischen Metropole. Farah, der beim London-Marathon im April mit einem fünften Rang in 2:05:39 Stunden seine eigenen Erwartungen nicht erfüllt hatte, war in seiner Heimatstadt dieses Mal nicht zu schlagen und lief nach 28:15 Minuten ins Ziel. Da die britischen Meisterschaften über 10 km in das Rennen integriert waren, verteidigte der 36-Jährige auch diesen Titel. Zweiter wurde Andy Butchart mit 28:28, Rang drei belegte Nick Goolab (beide…

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Albert Korir hat mit einer persönlichen Bestzeit von 2:08:03 Stunden den Ottawa-Marathon gewonnen. Der Kenianer, dem 2017 mit einem Sieg beim Vienna City Marathon der Durchbruch gelungen war, setzte sich in Kanada etwas überraschend gegen den Äthiopier Abera Kuma durch. Schnellste Frau war bei nicht leichten Wetterbedingungen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit die Äthiopierin Tigist Girma, die mit 2:26:34 einen persönlichen Rekord aufstellte.

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Der Äthiopier Andamlak Belihu und Kenias Titelverteidigerin Agnes Tirop haben das hochklassig besetzte 10-km-Rennen in Bangalore (Indien) gewonnen. Sehr warmes Wetter und eine hohe Luftfeuchtigkeit verhinderten jedoch die avisierten Weltklassezeiten.

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Eliud Kipchoge wird ein zweites Mal versuchen, die Zwei-Stunden-Barriere im Marathon zu durchbrechen. Der 34-jährige Kenianer startet voraussichtlich Ende September oder in der ersten Oktober-Hälfte in London, nachdem er in einem irregulären Rennen in Monza vor zwei Jahren bereits eine Zeit von 2:00:25 Stunden erreicht hatte. Auch der neue Versuch, über den verschiedene britische Medien berichten, wird offenbar unter irregulären Bedingungen geplant, so dass die Zeit nicht als Weltrekord anerkannt werden könnte.

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