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Sifan Hassan ist die neue Weltmeisterin über 10.000 m. Die aus Äthiopien stammende Holländerin gewann das Finale bei den Leichtathletik-Titelkämpfen in Doha mit einer Jahresweltbestzeit von 30:17,62 Minuten. Erst kurzfristig hatte Sifan Hassan entschieden, über diese Distanz bei der WM an den Start zu gehen. Es war das erste Mal seit 1995, dass eine europäische Läuferin diese Strecke bei einer WM gewinnen konnte. Vor 24 Jahren hatte die Portugiesin Fernanda Ribeiro das 10.000-m-Gold gewonnen. Pech hatte Alina Reh (SSV Ulm), die nach gut 5.000 Metern aufgrund von Magenkrämpfen das Rennen aufgeben musste.

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Ruth Chepngetich ist die neue Marathon-Weltmeisterin. Bei dem WM-Marathon in Doha, der aufgrund der extremen Temperaturen in der Nacht stattfand, triumphierte die große Favoritin aus Kenia in 2:32:43 Stunden. Die 25-Jährige, die in Katar eine Klasse für sich war und das Rennen dominierte, siegte vor der Titelverteidigerin Rose Chelimo (Bahrain), die nach 2:33:46 im Ziel war. Die Bronzemedaille gewann überraschend Helalia Johannes (Namibia/2:34:15) vor der zweifachen Weltmeisterin Edna Kiplagat (Kenia/2:35:36), die 2011 und 2013 den Titel gewonnen hatte. Eine starke Leistung in enormer Hitze zeigte einmal mehr Volha Mazuronak, die als beste…

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Gesa Krause hat am ersten Tag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften souverän das Finale über 3.000 m Hindernis erreicht. Dagegen sind die Titelkämpfe in Doha wenige Stunden nach Beginn für Richard Ringer bereits zu Ende. Der 5.000-m-Läufer schied ebenso wie Sam Parsons in dem auf rund 25 Grad Celsius abgekühlten Stadion im Vorlauf aus.

 

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Ein sehr schnelles und spannendes Männerrennen kündigt sich am Sonntag beim BMW Berlin-Marathon an. Im Jahr eins nach dem Berliner Fabel-Weltrekord des Kenianers Eliud Kipchoge, der 2018 eine Zeit von 2:01:39 Stunden erreichte, wird die globale Bestmarke kein Ziel sein. Doch nicht ausgeschlossen ist, dass die Jahresweltbestzeit, die Eliud Kipchoge mit 2:02:37 im April in London aufgestellt hat, in Gefahr gerät. Der schnellste Läufer auf der Startliste ist Äthiopiens Superstar Kenenisa Bekele, der vor drei Jahren bei seinem Sieg in Berlin seine Bestzeit von 2:03:03 Stunden aufstellte. Es sind in erster Linie eine Reihe von Landsleuten, die den…

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Gladys Cherono will am Sonntag ein weiteres Stück Geschichte schreiben beim größten und spektakulärsten deutschen Straßenlauf: Vor einem Jahr brach die Kenianerin beim BMW Berlin-Marathon den 13 Jahre alten Streckenrekord, nun könnte sie mit Triumph Nummer vier zur Rekord-Siegerin des Rennens werden. Auch ihren eigenen Kursrekord von 2:18:11 Stunden hat Gladys Cherono im Visier. Während an der Spitze mit Weltklassezeiten von unter 2:20 Stunden zu rechnen ist, plant Melat Kejeta (Laufteam Kassel) mit einer sehr schnellen Zeit von 2:22. Dies wäre ein sensationelles Debüt für die aus Äthiopien stammende Läuferin, die seit März für Deutschland…

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Stellen die Äthiopier erstmals seit 2001 wieder einen Marathon-Weltmeister? Damals triumphierte im kanadischen Edmonton Gezahegne Abera. In Abwesenheit von Superstar Eliud Kipchoge - der Weltrekordler und Olympiasieger bereitet sich auf sein Rennen in Wien im Oktober vor, wo er die Zwei-Stunden-Barriere durchbrechen möchte - kommen die beiden schnellsten Läufer im Feld aus Äthiopien. Ebenso wie der Marathon der Frauen startet auch das Rennen der Männer um kurz vor Mitternacht. Im abschließenden Teil 4 dieser Vorschau-Serie auf die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha geht es um den Marathon der Männer.

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Eine Reihe von weiteren Weltklasseläufern über die Marathon- und Straßendistanzen werden Eliud Kipchoge als „Hasen“ unterstützen, wenn der Kenianer in Wien im Oktober bei der INEOS 1:59 Challenge als erster Athlet den Marathon unter zwei Stunden laufen will. Geplant ist, dass der Olympiasieger, der über die 42,195 km mit 2:01:39 auch den Weltrekord hält, am 12. Oktober auf einer Pendelstrecke im Wiener Praterpark die Fabelzeit jagt. Deswegen wird Eliud Kipchoge in diesem Jahr auch nicht beim Berlin-Marathon starten, der am kommenden Sonntag stattfindet. Sollten die Wetterbedingungen am 12. Oktober ungünstig sein, könnte das Rennen auch an…

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Das gab es noch nie in der Geschichte der Leichtathletik-Weltmeisterschaften: Die Marathonrennen der Männer und Frauen werden nachts gestartet. Zu groß und zu gefährlich für die Athleten wäre ansonsten die Hitze in Doha (Katar). Trotz des mitternächtlichen Starts ist mit Temperaturen von rund 30 Grad zu rechnen. Die Hitze ist ein Grund, warum eine Reihe von Weltklasseläufern auf das Rennen in Doha verzichten. Das allerdings ist nichts neues bei einem WM-Marathon. Bei den bisherigen Titelkämpfen, die normalerweise im Hochsommer stattfinden, gab es immer wieder Hitzerennen. Und meist waren die Starterfelder entsprechend schwächer besetzt als…

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In Berlin beginnt traditionell die Serie der hochklassigen Herbst-Marathonläufe. Fünf Klassiker, die binnen fünf Wochen gestartet werden, rücken dabei besonders in den Blickpunkt: Nach Berlin folgen Chicago, Amsterdam, Frankfurt und New York. Eine Woche nach dem Spektakel in Big Apple kehrt der Marathon zudem an seinen Ursprung zurück: Der Athen-Marathon kann spitzensportlich zwar nicht mithalten, ist aber natürlich einmalig bezüglich der Geschichte und zieht inzwischen bereits 20.000 Läufer an.

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Der Kenianer Evans Chebet hat den Buenos Aires-Marathon mit einer hochklassigen Zeit von 2:05:02 Stunden gewonnen und damit einen Streckenrekord aufgestellt. Damit gab es zum zweiten Mal in Folge eine Weltklasse-Siegzeit bei dem Rennen in Argentinien. Vor einem Jahr hatte Emmanuel Saina (Kenia) in 2:05:21 triumphiert und damit ebenfalls einen Kursrekord aufgestellt.

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