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Äthiopiens Superstar Kenenisa Bekele und Kenias dreimalige BMW Berlin-Marathon-Siegerin Gladys Cherono stehen spitzensportlich im Mittelpunkt vor der 46. Auflage des größten und hochklassigsten deutschen Lauf-Spektakels am kommenden Sonntag. Kenenisa Bekele will sich in der Marathon-Weltelite zurückmelden, Gladys Cherono könnte mit Triumph Nummer vier zur alleinigen Rekord-Siegerin des Rennens aufsteigen. Aufgrund von Achillessehnen-Problemen musste dagegen ihre vermeintlich stärkste Konkurrentin, Vivian Cheruiyot (Kenia), kurzfristig passen. Fünf Männer - alle kommen aus Äthiopien - gehen mit Weltklasse-Bestzeiten von unter 2:05 Stunden an…

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Hendrik Pfeiffer hat überraschend den Halbmarathon in Usti nad Labem gewonnen. Der 26-jährige Läufer des TV Wattenscheid stellte in der Tschechischen Republik mit 63:17 Minuten zudem eine persönliche Bestzeit auf und zeigte einmal mehr gute Form im Hinblick auf den Köln-Marathon am 13. Oktober. Schnellste Frau war Jess Piasecki (Großbritannien) in 71:34 Minuten. Als Vierte lief Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt) mit 72:23 einen persönlichen Rekord.

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Dass zwei deutsche Bahn-Langstreckenläuferinnen bei einer globalen Meisterschaft mit Medaillenchancen ins Rennen gehen, hat Seltenheitswert. 1987 gab es tatsächlich zwei Medaillen für deutsche Läuferinnen, die damals im Trikot der DDR starteten: Bei den Weltmeisterschaften in Rom wurde Ulrike Bruns Dritte über 3.000 m und Kathrin Ullrich erreichte diesen Rang im 10.000-m-Finale. Wenn in Doha vom 27. September bis zum 6. Oktober die WM stattfindet, gibt es zwei wenn auch kleine Chancen für deutsche Langstreckenläuferinnen: Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen) zählt über 5.000 m inzwischen zur Weltelite, Gesa Krause (Silvesterlauf Trier)…

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Zwei Läuferinnen, die auf dem Sprung sein könnten zu einer Weltklassezeit von um oder sogar unter 2:20 Stunden, gehören zu den Favoritinnen beim Mainova Frankfurt-Marathon am 27. Oktober: Die Kenianerin Valary Jemeli erreichte bisher eine Zeit von 2:20:53 Stunden und Alemu Kebede Bestzeit steht bei 2:22:52. Die Äthiopierin zeigte allerdings am vergangenen Wochenende mit einer hochklassigen Halbmarathon-Bestzeit in Kopenhagen, dass in Topform ist. Eine sehr gute Rolle können aber auch zwei europäische Topläuferinnen spielen: Ana Dulce Felix (Portugal) und Stephanie Twell (Großbritannien) werden ebenso wie Lokalmatadorin Katharina Steinruck am…

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In Doha finden vom 27. September bis zum 6. Oktober die Leichtathletik-Weltmeisterschaften statt. Um die Hitze in Katar für Athleten und Zuschauer zu mildern, wurde das Stadion klimatisiert. Außerdem findet das Gros der Wettkämpfe abends statt. Wie heiß es am Ende wirklich ist, bleibt abzuwarten. Die Marathonläufe werden erst um Mitternacht gestartet. Trotzdem wird es über die 42,195 km Hitzerennen geben. In einer vierteiligen Vorschau blicken wir auf die Langstrecken auf der Bahn sowie die Marathonläufe voraus. In Teil 1 geht es um die 5.000- und 10.000-m-Rennen der Männer.

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Amanal Petros und Miriam Dattke sind die neuen Deutschen Meister über 10 km. Die Titelkämpfe fanden am Sonntag im Rahmen des Citylaufes in Siegburg statt.

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Shogo Nakamura und Honami Maeda sind die Sieger des japanischen Qualifikationsrennens für den olympischen Marathon 2020 („Marathon Grand Championship“/MGC). Die Spiele finden im August nächsten Jahres in Tokio statt. Dort wurde am Sonntag auch der Qualifikationslauf veranstaltet. In einem Hitzerennen mit Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad Celsius gewann Shogo Nakamura mit 2:11:28 Stunden vor Yuma Hattori, der nach 2:11:36 im Ziel war. Honami Maeda triumphierte mit großem Vorsprung in 2:25:15 vor Ayuko Suzuki, die 2:29:02 lief.

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Geoffrey Kamworor hat den Halbmarathon in Kopenhagen mit der Weltrekordzeit von 58:01 Minuten gewonnen. Damit unterbot der 26-jährige Halbmarathon-Weltmeister aus Kenia die Bestmarke seines Landsmannes Abraham Kiptum, der vor knapp einem Jahr in Valencia 58:18 gelaufen war, um 17 Sekunden. Mit deutlichem Abstand folgte Benard Ngeno in 59:16 auf Rang zwei, Dritter wurde der Äthiopier Berehanu Tsegu mit 59:22. Auch die folgenden drei Kenianer liefen noch Zeiten von unter einer Stunde: Edwin Kiptoo wurde Vierter mit 59:27, gefolgt von Amos Kurgat (59:37) und Philemon Kiplimo (59:57). Bester Europäer war Sondre Moen (Norwegen) als Neunter in…

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Für die Japaner steht am Sonntag das bedeutendste Marathon-Ereignis des Jahres auf dem Programm: In Tokio wird das „Marathon Grand Championship“-Rennen (MGC) gestartet. Knapp elf Monate vor den olympischen Marathonläufen in der japanischen Metropole ist das MGC das japanische Qualifikationsrennen für die Spiele.

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Brigid Kosgei hat den Great North Run in der schnellsten je gelaufenen Halbmarathonzeit gewonnen: Die Kenianerin erreichte bei dem Rennen über 21,0975 km, das in Nordostengland von Newcastle nach South Shields führt, das Ziel nach 64:28 Minuten. Als Weltrekord kann die Zeit der 25-jährigen Brigid Kosgei jedoch nicht anerkannt werden, da die Strecke des Great North Runs die entsprechenden Bedingungen nicht erfüllt. Es handelt sich um einen Punkt-zu-Punkt-Kurs, der leicht abfällt. Den Weltrekord hält die Kenianerin Joyciline Jepkosgei mit 64:51. Mit deutlichem Abstand belegten die kenianischen Geschwister Magdalyne Masai (67:36) und Linet Masai…

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