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Erstmals seit 2019 wird es im April wieder eine Kette von Top-Marathonläufen geben: Die Hochsaison des klassischen Rennens über die 42,195 Kilometer ist zurück. Hannover macht am kommenden Sonntag den Anfang, internationale Klassiker in Paris, Rotterdam, Boston, Hamburg und Wien dürften dann für hochklassige Ergebnisse sorgen. Aufgrund der andauernden Pandemie werden noch nicht alle Rennen wieder frühere Größenordnungen erreichen, und es gibt auch ein paar Läufe, die gar nicht stattfinden beziehungsweise verschoben wurden. So wird der London-Marathon ein weiteres Mal im Oktober stattfinden. Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten…

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In einer einmaligen Aktion haben sich praktisch alle derzeitigen deutschen Top-Marathonläufer zusammengeschlossen, um gegen ein mögliches Hitze-Rennen bei den Europameisterschaften in München zu protestieren und eine Verlegung der Startzeiten in die frühen Morgenstunden oder den Abend zu erreichen. Wie berichtet, plant der europäische Leichtathletik-Verband (European Athletics), der die Titelkämpfe gemeinsam mit den „European Championships“ veranstaltet, am 15. August die Frauen um 10.30 Uhr und die Männer um 11.30 Uhr starten zu lassen. Damit laufen die Athleten in eine mögliche Mittagshitze.

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Mit der zehntschnellsten je gelaufenen Zeit hat Hellen Obiri den N Kolay Istanbul-Halbmarathon gewonnen. Trotz windiger Bedingungen lief die kenianische Cross-Weltmeisterin am Bosporus nach 64:48 Minuten ins Ziel. Damit hatte die 32-Jährige einen Vorsprung von über eine Minute auf die Äthiopierinnen Tsehay Gemechu und Bekelech Gudeta, die 65:52 beziehungsweise 66:35 erreichten. In einem starken Rennen, in dem insgesamt elf Athletinnen Zeiten von unter 70 Minuten liefen, wurde Vicoty Chepngeno (Kenia) in 66:58 Vierte vor der Türkin Yasemin Can (67:57). Eine persönliche Bestzeit erreichte Kristina Hendel (LG Braunschweig), die nach 70:38 auf…

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Beim Wien-Marathon kommt es am 24. April zu einer Neu-Auflage des Duells zwischen jenem Läufer, der im vergangenen September das Rennen gewann und jenem, der vor ihm im Ziel war. Der Vienna City Marathon produzierte damals ein Novum im internationalen Straßenlauf. Der Äthiopier Derara Hurisa lief als vermeintlicher Sieger nach 2:09:22 Stunden ins Ziel, musste aber dann disqualifiziert werden, da er nicht regelkonforme Schuhe benutzt hatte. So wurde der zunächst zweitplatzierte Leonard Langat zum Sieger des bedeutendsten österreichischen Laufsport-Ereignisses. Der Kenianer lief beim Vienna City Marathon, der nach zwei Corona-bedingten Absagen…

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Der 10.000-m-Olympiasieger Selemon Barega gewann am Schlusstag der Leichtathletik-Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad den Titel über 3.000 m während Maximilian Thorwirth bei seiner ersten großen Meisterschaft auf Anhieb einen beachtlichen achten Platz erreichte.

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Einen Favoritensieg gab es beim New York-Halbmarathon: Der Kenianer Rhonex Kipruto triumphierte bei dem Rennen in 60:30 Minuten. Als Zweiter folgte sein Landsmann Edward Cheserek mit 60:37, Dritter wurde der Äthiopier Teshome Mekonen in 60:40. Mit deutlichen Rückständen kamen zwei deutsche Topläufer in New York ins Ziel: Richard Ringer (LC Rehlingen) lief 62:55 und belegte damit Platz zwölf, Johannes Motschmann (SCC Berlin) erreichte einen Platz dahinter eine Zeit von 63:05. Beide liefen bis kurz vor der 20-km-Marke zusammen. Während Richard Ringer keinen Frühjahrs-Marathon laufen wird, war dieses Rennen für Johannes Motschmann ein erster…

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Katharina Steinruck hat sich am Sonntag beim Halbmarathon in Lille mit einer persönlichen Bestzeit zurückgemeldet: Die 32-jährige Läuferin, die für Eintracht Frankfurt startet, war in Frankreich nach 70:05 Minuten im Ziel und belegte damit als beste nicht-afrikanische Läuferin Rang sechs. Damit verbesserte sich Katharina Steinruck, die erstmals seit fast einem halben Jahr wieder bei einem internationalen Rennen an den Start ging, um 38 Sekunden und lief eine deutsche Jahresbestzeit.

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Mit einem eindrucksvollen Solorennen stürmte Gudaf Tsegay am zweiten Tag der Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten in Belgrad zur Goldmedaille über 1.500 m. Die äthiopische Hallen-Weltrekordlerin über diese Distanz und 5.000-m-Olympia-Dritte von Tokio triumphierte in herausragenden 3:57,19 Minuten. Dies ist ein Meisterschaftsrekord für diese Hallen-Titelkämpfe und die fünftschnellste je gelaufene Zeit. Den Äthiopierinnen gelang zudem ein seltener Dreifach-Triumph in diesem Finale: Axumawit Embaye gewann Silber in 4:02,29 vor ihrer äthiopischen Landsfrau Hirut Meshesha, die nach 4:03,39 im Ziel war.

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Die erst 20-jährige Äthiopierin Lemlem Hailu hat bei den Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten in Belgrad die erste Goldmedaille in einer Lauf-Disziplin gewonnen. Sie gewann das 3.000-m-Rennen in 8:41,82 Minuten vor der US-Amerikanerin Elinor Purrier St. Pierre, die nach 8:42,04 im Ziel war. Dritte wurde die Äthiopierin Ejgayehu Taye in 8:42,23. Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) belegte in diesem Finale Platz elf in 8:48,73.

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